Tal- und Bergstation, Klein Matterhorn, Zermatt

Die höchste Dreiseilumlaufbahn der Welt führt auf das Klein Matterhorn bei Zermatt und wird 2021 Italien mit der Schweiz verbinden. 

Für die Tal- und Bergstation fiel die Wahl auf eine Holzkonstruktion. Zum einen aus gestalterischen und ökologischen Überlegungen, zum anderen auch, weil die Stationsgebäude einen Brandwiderstand von 30 Minuten (R30) erbringen müssen. Zudem ist Holz leicht und die GSA®-Technologie der neuen Holzbau AG erlaubt durch die Vorfertigung kurze Bauzeiten.

Die Holzstützen sind bewusst massiv gestaltet, um die grossen Lasten von Wind und Schnee architektonisch zu inszenieren. Auf das Gebäude wirken Schnee- und Lawinenlasten von lokal bis zu 6,0 Tonnen/m2 und Windlasten von 320 kg/m2 (also mehr als das Dreifache gegenüber dem Flachland). Die Holzkonstruktion wird durch biegesteife Rahmen gebildet, die jeweils gegeneinander lehnen. Die Spannweite wurde mit Streben zur Felswand hin reduziert. Da maximal 12 m lange Bauteile transportiert werden konnten, mussten die Unterzüge und Stützen mit biegesteifen Montagestössen ausgeführt werden.

Der Bericht zum Nachlesen | Quelle: Lignum Holzbulletin 136/2020 Nachhaltiges Bauen Solararchitektur

Delaminierungsbeständige Verklebung bei Laubholz

Prozesssichere industrielle Laubholzverklebung mit 1K PUR-Klebstoff und Primer
2019 stellte die Neue Holzbau die Flächenverklebung des BSH-Werks für Nadel- und Laubholz auf 1K PUR-Klebstoffe von Henkel um. Was sich hier in einem Satz formulieren lässt, war in der Praxis ein Prozess,
der mehrere Jahre dauerte. Neben dem nötigen Pioniergeist hatte der Schweizer Vorzeigebetrieb hierfür auch die richtigen Partner an der Seite: Henkel Engineered Wood sowie die Berner Fachhochschule.

Der komplette Bericht des Holzkurier hier zum Nachlesen.

Edelweiss.cool – Die Jubiläumszeitung der HP Gasser AG

Schon bald darf die HP Gasser AG Ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Für die Kommunikation dieses Ereignisses und als verbindendes Element zu ihren Partnern, Auftraggebern und Kunden haben sie dazu eine Zeitung herausgegeben. Schon öfters haben sich unsere zwei Firmen für ein Objekt zusammengeschlossen, um so dem Kunden oder der Bauherrschaft ein optimales Ergebnis präsentieren zu können.

HP Gasser AG als Geschäftspartner zu haben, ist eine grosse Ehre und ein grosser Verdienst. Daher freut sich das n’H-TEAM auch in Zukunft mit euch zusammen weitere spannende, innovative Projekte zu realisieren.

Hier geht’s zu edelweiss.cool

Ein Tragwerk ganz aus Esche GL40 + GL48

Das Haupttragwerk im Ekkharthof besteht aus 71 m3 Eschen-Brettschichtholz
Von 2014 bis 2018 wurde der Ekkharthof, eine Heil- und Bildungsstätte, komplett erneuert. Architekt Lukas Imhof hat gemeinsam mit der neuen Holzbau AG, Lungern/CH, das Projekt ganz in Holz realisiert.

Wie bei einer Scheune ist der Innenraum symmetrisch aufgebaut. Das massive Rahmentragwerk aus Esche ist selbstaussteifend gebildet. Die biegesteifen Verbindungen wurden mit dem Ingenieurbüro Josef Kolb, Romanshorn, und den Ingenieuren von der neuen Holzbau mit der GSA®-Technologie entwickelt.
Die neue Holzbau AG hat sich auf Herstellung von Brettschichtholz in Laubholz spezialisiert und lieferte das Primärtragwerk in Esche mit Rahmen, welche teilweise bereits im Werk zusammengebaut
wurden. Für Esche entschied sich Imhof aber auch wegen der Ästhetik, die er jener von Buche, die ähnliche Festigkeitswerte hat, vorzog.

Beitrag vom Holzkurier

Pyramidales Faltwerk für beste Schweizer Edelschokolade

Das fünfgeschössige neue Gebäude und der Ergänzungsbau wurden in den unteren Bürogeschossen als Hybridbau konzipiert. Dabei sind die Stützen und Decken in Betonbauweise und die nichttragenden Aussenwandelemente in Holzsystembauweise ausgeführt. Der Boden hat Auskragungen von bis zu 4.5 m. Diese werden von einzelnen Brettschichtholzträgern mit Dimensionen von 400/1120 mm (braun) getragen. Zwischen den Brettschichtholzträgern sind HBV-Decken montiert.

Die Fachwerke wurden als ganze Elemente im Werk der neuen Holzbau AG in Lungern vorgefertigt. Der BauBuchenknoten wurde so in den Untergurt integriert, dass dieser im verbauten Zustand nicht mehr sichtbar ist.

Copyright: Pro Holz Schweiz | Ganzer Bericht hier zum Nachlesen

Holzbranche ist beliebte Arbeitgeberin in der Zentralschweiz

Dass die Ressource Holz in der Zentralschweiz von wesentlicher Bedeutung ist, die Zentralschweizer Holzbranche mit ihren rund 16’000 Beschäftigten sehr stark vernetzt ist und rund 4.5 % der gesamten Zentralschweizer Wertschöpfung generiert, zeigt ein vom Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR erarbeiteter Branchenspiegel. Auftraggeberin ist die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, die als Verband die Wettbewerbsfähigkeit der ganzen Wald- und Holzbranche in der Zentralschweiz stärkt.

Medienmitteilung Lignum

Aufstockung Dachpavillon Basler Kantonalbank

Aufenthaltsraum und Cafeteria im 6. Stock – Wabenstruktur

Auslöser dieses Projektes war der interne Change der BKB hin zur Arbeitswelt 4.0. Der durch digitale Technologien getriebene kulturelle Wandel und die damit einhergehende veränderte Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern wiederspiegelt sich in der Dachstruktur.

Die PM Mangold Holzbau AG, Ormalingen, hat innert kürzester Montagezeit und unter erschwerten Innenstadt-Bedingungen den komplexen Holzbau erstellt.
Als Generalplaner hat ZEUGGIN Architekt & Holzbauingenieur für die Basler Kanontalbank eine neue Cafeteria auf ihrer Dachterrasse in der Basler Innenstadt im Stil von der Voronoi-Mathematik (Zell-Wachstum) ausgearbeitet.
Dank der GSA®-Technologie der neuen Holzbau AG, Lungern, konnte ein ästhetisch ansprechende, fast unsichtbare Verbindung geschaffen werden, welche effizient montiert werden konnten.

Weil Nachhaltigkeit bei der Basler Kantonalbank grossgeschrieben wird, wurde das Tragwerk aus Schweizer Eschen- und Nadelholz gebaut.

 

Neubau der Gletschersandbrücke

Die durch Hochwasser zerstörten Vorgängerbauwerke im Gletschersand von Grindelwald wurden durch die schweizweit erste Holz-UHFB-Verbundbaubrücke ersetzt. Die Konstruktion ist 40 m lang und führt als Teil eines Hauptwanderweges in eleganter Bogenform über die Schwarze Lütschine.

Der Holzunterbau besteht aus drei 25 m langen GL 24c Brettschichtholzträgern von mit je zwei Aufschieblingen. Die Unterkonstruktion trägt die Lasten als Holzbogen über die pfahlfundierten, aufgelösten Betonwiderlager in den Baugrund ab. Die Aufschieblinge liegen dabei in Betonnischen ebenfalls direkt auf den Betonwiderlagern auf. Die Kraftübertragung der Holzbogenträger erfolgt über ein entsprechendes Stahlgelenk auf die Betonwiderlager.

Die Schubverbindung verzahnt das Brettschichtholz (BSH) mit dem UHFB, damit beide Baustoffe statisch zusammenwirken. Der Verbund wird durch Stahlgewindestangen gewährleistet, die mit Epoxidharz in das Brettschichtholz eingeklebt sind: GSA®-Technologie von der Firma neue Holzbau AG.

Hier der Beitrag von der Zeitschrift Brückenbau.

Ausblicke in Holz

Der Neubau des Gastronomiegebäudes für die anthroposophische Heil und Bildungsstätte Ekkharthof verbindet statisches Prinzip mit Formensprache. Die grossflächigen Verglasungen sind gegliedert
vom Tragwerk in Esche. Mächtige Säulen aus edlem Schweizer Laubholz bilden das Gerüst für die «Cantina», den Treffpunkt als freundliches und transparentes Zentrum der sozialen Einrichtung.

«Man hätte die Konstruktion auch in Fichten-Brettschichtholz umsetzen können. Die Dimensionen wären dann aber um etwa 40 % grösser geworden, was natürlich die Eleganz vom Tragwerk verändert hätte», sagt Bruno Abplanalp, Verwaltungsratspräsident des Unternehmens neue Holzbau AG im Obwaldner Lungern, das den Auftrag ausführte. Die Firma gilt als Pionierin im Bauen mit Laubholz und produziert schon seit Langem BSH-Träger und Sonderbauteile in Laubholz, neben Esche und Buche auch in Eiche oder Robinie.

Ganzer Bericht der Schreiner Zeitung hier zum Nachlesen | Copyright: www.schreinerzeitung.ch

Corona-Triage statt Gartensauna

Wenn Holzbauer, IT-Fachleute und Gartenbauer im Netzwerk zusammenarbeiten, kann Überraschendes entstehen – wie eine Testumgebung aus Holzmodulen, integriert in einen komplexen Stoffkreislauf. Die Flexibilität der mobilen Bauten wird im Ausnahmezustand im Rahmen der Corona-Pandemie gleich unter Beweis gestellt: Das Saunamodul, ursprünglich für die Messe Giardina gedacht, wird kurzerhand zu einem Röntgenraum für ein Covid-19-Testcenter in Zürich umgebaut.

Entscheidend für die hohe Flexibilität der Module – alle Wände können entfernt und die Bauten horizontal sowie vertikal eingesetzt werden – ist der formstabile Rahmen. Die neue Holzbau AG, Lungern, zeichnet verantwortlich für dessen Konstruktion. Ein Buchenholzrahmen (6 × 3 × 3 Meter) bildet die Grundstruktur des Raummoduls. Die stark belasteten Eckverbindungen werden mit GSA®-Technologie
biegefest gestaltet.

Beitrag Wir Holzbauer